Plakatwerbung Berlin:
Wie gut sind die Standorte der Plakate?
Was ist ein G-Wert?

Der G-Wert gibt an, wie viele Passanten pro Stunde sich an ein durchschnittlich aufmerksamstarkes Plakat erinnern können. Im Mittelpunkt der G-Wert Entwicklung stand der Wunsch, nach einem aussagefähigen Messsystem für unterschiedliche Standorte, um die Kontaktleistung des Plakats und das Preis/Leistungsverhältnis der Kampagne beurteilen zu können.

Eine der wichtigen Grundlagen der Bewertung der Plakatwerbung sind die Kontaktchancen, also die Anzahl der Menschen, die per Auto, per Rad, zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an dem Plakat vorbei kommen. Früher wurden dazu Videoaufnahmen an unterschiedlichen Standorten herangezogen, die Auskunft über die Frequenz der Verkehrsströme geben konnten. Heute steuert die GfK und das Fraunhofer Institut den „Frequenzatlas für Deutschland“ bei, der für jede Straße diese Zahlen liefert. Das zweite Bewertungswert ist der Werbeträger (Säule oder Großfläche) selbst. Jeder Standort wurde nach denselben Richtlinien vor Ort erhoben.

Hier eine kleine Auswahl der komplexen Bewertungskriterien in der Plakatwerbung:

  • Stellenbewertung
  • Sichtbarkeitsdauer
  • Seitenabstand zur Verkehrsachse
  • Winkel der Werbefläche zur Verkehrsachse
  • Höhe der Anbringung
  • Beleuchtung
  • Sichthindernisse
  • Wartesituation (Ampel)
  • Umweltkomplexität
  • Situationskomplexität

All diese Faktoren werden mit den aufgezeichneten Frequenzen (Kontaktchancenzahl) in einem multiplikativen System verrechnet. Als Ergebnis gibt es für den Standort den G-Wert. Zwei Beispiele sollen verdeutlichen, welche Einfluss die Stellenbewertung auf den G-Wert haben können.

plakatwerbung_berlin_gwert.jpg

Das Schaubild macht deutlich, welchen Einfluss der Abstand der Plakatfläche zur Verkehrsachse hat. Je dichter die Plakatfläche am Verkehrsstrom ist, desto bessere Kontakt- und Wahrnehmungschancen bestehen für das Plakatmotiv.

Ein weiteres Kriterium ist beispielsweise der Winkel der Plakatfläche zur Verkehrsachse. Das hat entscheidenden Einfluss auf die Sichtbarkeit, wie es in dem schematischen Beispiel einfach skizziert ist. Steht die Plakatfläche im 90° Winkel, so bewegt man sich regelrecht auf das Motiv zu.

plakate_berlin_aussenwerbun.jpg
Steht die Fläche im 0 Winkel zur Verkehrsachse, ist die Sichtbarkeit eingeschränkt und die Erinnerungswerte entsprechend niedrig.

plakatwerbung_berlin_g.jpg

Was ist ein G-Wert von 70? Wie kann ich die Leistung berechnen? In der Leistungsberechnung geht man von einer Werbedauer pro Tag von 14 Stunden aus. In unserem Beispiel sind Säulen für eine Dekade (9 Tage) gebucht.

G-Wert 70 = 70 erinnerungswirksame Kontakte pro Stunde

Dekadenwert = 70 x 14 (Stunden) x 9 (Tage) = 8.820 Kontakte erreicht eine Plakatfläche

Kampagnenleistung = 250 Plakatflächen x 8.820 Kontakte = 2.205.000 Kontakte gesamt

Aus der Kampagnengesamtleistung können sich nun die Tausenderkontaktpreise ableiten.

Aussenwerbung Berlin

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