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Die analogen City Light Poster sind ihren Vorgängern „Papier“ durch ihre Brillanz seit Jahren überlegen. Die Hinterleuchtung erzielt weit mehr Blickkontakte als nicht beleuchtete oder angeleuchtete Plakatflächen.

Der nächste Meilenstein in der Evolution der City Light Poster ist die Digitalisierung und die damit verbundenen technischen Möglichkeiten. Gerade bei jungen Zielgruppen wirkt Bewegtbild deutlich intensiver als Standbilder. Aber auch Menschen außerhalb der Zielgruppe können sich dem Videofilm nicht entziehen: Das Auge wandert automatisch hin.

Das bloße Erreichen der Zielgruppe war gestern, morgen können die digitalen Poster weitaus mehr. An den nächsten Meilensteinen wird mit Hochdruck gearbeitet.

Zum Beispiel Interfacedesign – moderne Gesichtserkennung

Ende 2014 führten Studenten der schwedischen Medienschule Hyper Island mit einem Prototypen für das Rijksmuseum in Amsterdam vor, was Grafiker und Techniker in Zukunft anstellen können. Sie verknüpften die Programmierschnittstelle des Museumsarchivs mit einem Facial Recognition-Programm der niederländischen Firma Sightcorp. Einem jungen Publikum sollte altmeisterliche Kunst aus dem Museum nähergebracht werden, idealerweise durch Installation des Systems in digitalen City-Light-Postern an Bushaltestellen. Ziel war es, dem Betrachter das Motiv aus dem Museum zu zeigen, dass zu seiner Stimmung, zu seinem Geschlecht und zu seinem Alter passt.

Die neue Währung: Der Blickkontakt

Was im Internet schon jetzt an „Traffic-Tracking“ und „Sentiment Analysis“ im Hintergrund läuft, wird sich in absehbarer Zeit auf die physische Welt der digitalen Medien ausweiten. Worauf genau richtet sich der Blick des Betrachters? Das verknüpft mit Interfacedesign macht es prinzipiell möglich, Werbung zielgruppengenau und ohne Streuverluste auszuliefern und auch abzurechnen. Die britische Firma Amscreen ist ein Vorreiter auf diesem Gebiet. Allein in Großbritannien betreibt Amscreen über 4.000 digitale Plakate, vorwiegend in Supermärkten, Bahnhofsbuchhandlungen, Tankstellen und in Wartezimmern von Ärzten. Dort werden in Echtzeit die Gesichter der Wartenden ausgewertet. Bei Bedarf kann das Design der laufenden Kampagne optimiert werden, um die Aufmerksamkeit in der gewünschten Zielgruppe zu steigern. Die Werbekunden zahlen nur die Blickkontakte. Klick oder Blick werden bald eine Währung sein.

Wir schauen hin – die Werbung schaut zurück. Und unser Gesicht wird zum Interface, mit dem wir gewollt oder ungewollt in eine weitere Ebene der Interaktion treten.