Fernsehen in Bussen und Bahnen ist ein Infotainment aus Nachrichten und Werbung und aktuelle Wetterberichte. Informationen aus Sport und Kultur kommen bei den Fahrgästen gut an und bildet die Basis für die attraktive Werbewirkung. In jedem Waggon sind mehrere Bildschirme installiert, so erreicht das Programm jeden Fahrgast, egal wo der Fahrgast steht oder sitzt. Die Systeme unterschieden sich kaum. Sind Doppelmonitore eingebaut, läuft auf einem Bildschirm eine Informationskette des Verkehrsbetriebes, wird auf dem anderen Bildschirm das Infotainment ausgestrahlt. So wird die Aufmerksamkeit der Fahrgäste hochgehalten.

Wo gibt es Fahrgast TV

Fahrgastfernsehen gibt es in Deutschland vor allem in den großen Metropolen wie Berlin, München und Stuttgart, aber auch in Städten wie HamburgHannoverLeipzigDresdenChemnitz und Nürnberg in U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen. In der Regel gibt es einen Bildschirm für das Infotainment und für die Werbung. Eines kam alle gemeinsam: Das Programm läuft ohne Ton, damit die Fahrgäste nicht beschallt und belästigt werden.

Zielgruppen zum Selektieren

Gerade in den Ballungsgebieten werden die öffentlichen Verkehrsmittel gern genutzt. Die Zahl der Autobesitzer in den Großstädten ist seit Jahren rückläufig. Verstopfte Straße, Parkraumbewirtschaftung und permanent steigen Unterhalskosten sprechen gegen ein eigenes Auto. Zusätzlich sagt die Mobilitätsstudie des Bundesministeriums für Verkehr, dass die Mobilität jährlich steigt. Es wird immer mehr Zeit außerhalb der eigenen vier Wände verbracht. Mit Fahrgastfernsehen erreicht man eine mobile Zielgruppe.

In allen Ballungsgebieten sind die Fahrgäste eher etwas weiblicher, eher etwas jünger und das Haushalts Einkommen liegt über dem Durchschnitt der jeweiligen Stadt.

Einige Städte bieten Werbung für die nächste Haltestelle an. Das ist ein idealer Werbeplatz für den lokalen Handel. „Nächste Station aussteigen und einkaufen“.

Mit der Buchung nach Zeitschienen kann die Zielgruppe noch effizienter geplant werden. Das Shopping Klientel fährt nicht vor mit den Bahnen. Zeitschienen ab 10 Uhr sind dann zu empfehlen. Ab 22 Uhr treffen wir vorwiegend auf junge Leute.

Patronat Buchungen können ebenfalls die Zielgruppe finalisieren. Sport oder Buch des Monats teilen die Fahrgäste in eine sportaffine und/oder kulturaffine Seher.

Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Wie buche ich Fahrgastfernsehen

Das Format ist eine MP 4 Datei. 10 Sekunden ist die Mindestlänge, aber wir empfehlen 15 Sekunden. Die Aufmerksamkeit der Fahrgäste ist Störungen ausgesetzt. Der Nachbar wippt mit dem Bein, die Bahn hält an oder fährt wieder los. Das Auge starrt nicht ungestört und gebannt auf die Monitore. Deshalb müssen die Bilder und Aussagen etwas länger „stehen“ als im eigenen Wohnzimmer.

Gebucht wird in Tagen, Zeitschienen und Spotlänge. Je nach Stadt sind es Zwei- oder Dreistunden Rhythmen, in denen der Spot ausgestrahlt wird. Die Zeitschienen stehen für unterschiedliche Kontaktzahlen und für unterschiedliche Sekundenpreise. Die Faustregel dazu: Mehr Kontakte und höhere Reichweiten führen zu höheren Sekundenpreisen, ganz analog zu den TV-Formaten der privaten und öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Jeden Tag eine andere Zeitschiene, das ist kein Problem.

Die letzte Stellschraube ist die Anzahl der Wiederholungen. Standard sind rund 8 Wiederholungen pro Stunden. Für hohen Werbedruck empfehlen wir die Wiederholungszahl zu verdoppeln.

Letzter Hinweis: Der Spot muss eine Woche vorher zur Motivfreigabe eingereicht werden. Werbung im öffentlichen Raum steht unter strengen Regeln, die aber 98% der Werbungtreibenden problemlos erfüllen. Strenge Regel gelten für sexistische, politische und religiöse Aussagen.

Hier unser Beispiel des Monats zum Thema Aids: